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Frau in Gefahr ![]()
Hallo Freunde ! Nachdem ihr alle so fleissig mitgearbeitet habt -- die Zusammenfassung von "Zum Verhalten der Frau in alpinen Gefahrensituationen"
Im Prinzip reagieren die Menschen alle nach dem gleichen Verhaltensmuster in Gefahrensituationen, nämlich einer vermehrten ACTH Ausschüttung, Glucocorticoid - und Adrenalin bzw Noradrenalinausschüttung. Ziel ist es, dem Körper möglichst rasch Energie bereitzustellen, damit er im Sinne von Angriff oder Flucht reagieren kann.
Unterschiede gibt es in der individuellen Bewertung der Gefahr. Dies ist von persönlichen Voraussetzungen abhängig, wie höhere Ängstlichkeit bei Frauen, wieder abhängig vom Hormonzyklus, aber auch durchgemachten Erlebnissen, Erfahrungen, Selbsteinschätzung, Erwartungshaltung, Motivation.
Männer gestehen sicher weniger ihre Angst ein, als Frauen, da in unserem Kulturkreis von Männern erwartet wird, daß sie keine Angst zeigen. Außerdem neigen sie zu erhöhter Aggressivität und Risikoverhalten, insbesondere in der Gruppe der 18 -25 jährigen, was sich auch in der Unfallstatistik wiederspiegelt.
Setzt man die Unfallstatistik in Vergleich zu den Sportausübenden, so zeigt sich folgendes Bild.
Alpinistische Tätigkeit Unfallstatistik Burtscher
in der Sektion Wolfsberg 1995 1995
% weibliche Beteiligung
Wandern 49 % verletzt 40%
tot (+Herztod) 18%
tot (-Herztod) 25%
Klettern 18 % verletzt 23%
tot 11%
Schitouren 43 % verletzt 22%
tot 5%
Man sieht daraus, daß auch in Relation zu den Sportausübenden noch immer eine deutliche weibliche Unterrepräsentanz besteht, was Verletzte und Tote betrifft.
Dies ist , meiner Meinung nach darin zu suchen, daß Frauen
Insgesamt muß man jedoch feststellen, daß Untersuchungen in dieser Richtung kaum vorhanden sind und dieser Beitrag ein Denkanstoß und Anregung für weitere Untersuchungen sein soll.
Nochmals Danke! Dax
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