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Summary: Klettern im Weserbergland ![]()
Hallo zusammen,
erst mal ganz herzlichen Dank an alle, die mir so vor etwa sechs Wochen Tips zu Kletterfuehrern ueber das Weserbergland gegeben haben.
Gesucht habe ich vorrangig Infos ueber das Gebiet Ith, Kanstein und Hohenstein, das grob mittig zwischen Hameln und Hildesheim in der Naehe der B1 liegt.
Die empfohlenen Werke waren :
Die wenigen Empfehlungen gingen in Richtung Nummer 1 und 3, gekauft habe ich mir schliesslich zunaechst den Wiechmann, bemerkte aber recht schnell einige stoerende Dinge. Dann hatte ich Gelegenheit, bei einer 'Besichtigung' der Kletterfelsen einen Blick in den Goedeke zu werfen und fand ihn eigentlich ganz in Ordnung. Nicht, dass er besser waere, als der zuerst gekaufte, aber beide scheinen sich prima zu ergaenzen.
Zum Goedeke gleich einen Tip: Im aktuellen DAV-Mitteilungsblatt (und auch in der 'ALPIN', glaube ich) ist eine ganzseitige Anzeige vom RU-Freizeitversand in Muenchen, der des oefteren Restposten weniger gefragter Buecher aufkauft. Der Goedeke ist dort fuer 24,95 (statt original fuer rund 35 DM) zu haben.
Eines noch, bevor ich ein paar Zeilen zu den beiden Fuehrern schreibe: zum richtigen Klettern bin ich in Ermangelung eine(s/r) Seilpartner(s/in) nicht gekommen, denn die Freunde und Bekannten, die Lust gehabt haetten, waren leider im Urlaub :-(. Zu mehr als ein wenig Bouldern (nur wenige Moeglichkeiten) und dem Antesten des einen oder anderen Einstiegs hat es also nicht gereicht.
Wie es scheint, haben sich, aehnlich wie in der Suedpfalz, auch hier Kletter- und Naturschutzverbaende zusammengetan und sinnvolle Regelungen getroffen, wie z.B. Verzicht auf Ausstieg auf die Felskoepfe (Schutz der Vegetation) oder temporaeren Kletterverzicht bei ausgewaehlten Felsen (Vogelschutz). Schlecht fand ich in diesem Zusammenhang, dass ich nur ein einziges Hinweisschild mit den fuer die Markierungen notwendigen Erklaerungen fand. Um ungewollte Konflikte zu vermeiden, muesste hier noch dringend etwas getan werden ! Vielen Gebieten kommt ausserdem zugute, dass die Zustiege relativ lang sind.
Die (Kalk-)Felsen in Bereichen, die ich mir angesehen habe (noerdlicher und mittlerer Ith sowie Kanstein) hatten zumeist sanierte Routen mit sinnvollen (d.h. haeufiger als in der Pfalz, aber seltener als in Suedfrankreich oder im Klettergarten) Hakenabstaenden. Nun, das letzte Wort kann ich aber erst darueber sprechen, wenn ich die eine oder andere Tour geklettert bin, was hoffentlich noch in diesem Jahr passiert. Beim rumkraxeln in diversen Einstiegen (s.o.) hatte ich den Eindruck, dass die Routen in den unteren Schwierigkeitsgraden in beiden Fuehrern tendenziell etwas ueberbewertet sind. Das kann aber selbstverstaendlich taeuschen, denn es waren ja nur die Einstiege :-)
Juergen
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